16-Jährige folgt abgeschobenem Freund nach Algerien


Seit eineinhalb Jahren trägt die vermisste Juliane H. traditionelle islamische Kleidung Quelle: Polizei
Schlüssel und Handy ließ Juliane H. bei ihrem Vater in Hamburg zurück, geerbten Goldschmuck nahm die verschwundene 16-jährige Konvertitin mit. Die Polizei vermutet sie zunächst in Deutschland – doch nun steht fest: Sie ist viel weiter weg.

Von Denis Fengler | WELT

Die aus Hamburg vermisste 16-jährige Juliane H. hat sich nach Angaben der Polizei ins Ausland abgesetzt. Wie die WELT erfuhr, soll sie sich derzeit in Algerien bei ihrem aus Deutschland abgeschobenen Freund aufhalten. Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, hatten Ermittler des Hamburger Landeskriminalamtes am Donnerstag Kontakt zu der Jugendlichen. Daraus habe sich der Hinweis ergeben, dass sie sich freiwillig im Ausland aufhalte. Wie und wann sie ausgereist war, ist bislang nicht bekannt.

Die 16-Jährige war bereits vor knapp fünf Wochen aus der elterlichen Wohnung verschwunden. In dieser Woche dann hatte ein Amtsrichter die öffentliche Fahndung nach ihr genehmigt. Zu diesem Zeitpunkt dürfte die Jugendliche Deutschland schon verlassen haben. Wie berichtete, ist die Jugendliche zum Islam konvertiert und trug bereits in Hamburg traditionelle islamische Kleidung, darunter auch einen Hidschab – ein weites Kopftuch, das die Haare und den Hals bedeckt.

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