Noch schneller als die Zahl der Gläubigen sinkt in Deutschland die der Priesteramtskandidaten


2017 wurden gerade noch 76 Männer geweiht. Das Tragische: Eine Trendwende scheint nahezu unmöglich. Denn an den sechs wichtigsten Ursachen für den Priestermangel lässt sich kaum etwas ändern.

Von Thomas Jansen | katholisch.de

„Schlaflose Nächte“ bereite ihm der Priestermangel in Deutschland, verriet Hartmut Niehues am Mittwoch im „Deutschlandfunk“. Die Zahlen, die dem Regens des Priesterseminars im Bistum Münster den Schlaf rauben, sollten jeden, dem die Zukunft der Kirche am Herzen liegt, aufrütteln: 2017 wurden in Deutschland insgesamt nur noch 76 Priester geweiht, 2000 waren es noch etwa doppelt so viele, nämlich 154; Als die Deutsche Bischofskonferenz diese Zahl 1962 erstmals bundesweit erhob, gab es sogar noch 557 Priesterweihen.

In Niehues Heimatbistum Münster wurden 2017 immerhin noch drei neue Priester geweiht. Im Nachbarbistum Osnabrück war es hingegen erstmals seit 1900 kein einziger; auch das Bistum Mainz ging 2017 leer aus. Spitzenreiter war das Erzbistum Köln mit 9 neuen Priestern.

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2 Gedanken zu “Noch schneller als die Zahl der Gläubigen sinkt in Deutschland die der Priesteramtskandidaten

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