Berlin: Berufsschulen wollen keine Kopftücher


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Wann ist ein Schüler reif genug, um mit offensiven religiösen Bekenntnissen seiner Lehrer entspannt umgehen zu können? Dazu haben sich nun Berliner Schulleiter zu Wort gemeldet.

Von Susanne Vieth-Entus | DER TAGESSPIEGEL

Berliner Berufsschulleiter protestieren dagegen, dass für ihre Schulen das Neutralitätsgesetz mitsamt Kopftuchverbot für Lehrkräfte nicht gilt. „Viele Schüler der berufsbildenden Schulen sind minderjährig und befinden sich in einer Phase jugendlicher Sinnsuche“, heißt es in einer Stellungnahme vom Freitag. Es leuchte also nicht ein, dass die Berufsschulen – anders als die allgemeinbildenden Schulen – vom Neutralitätsgesetz ausgenommen seien.

„Lehrer sind sehr prägend“

„Ich glaube, dass Lehrerpersönlichkeiten sehr prägend für Schüler sind“, bekräftigte der Vorsitzende der Vereinigung „Berufliche Bildung Berlin“ (BBB), Ronald Rahmig, auf Anfrage. Daher lehne es „die übergroße Mehrheit“ der Mitglieder ab, dass Lehrer ihr Verhältnis zur Religion oder einer Weltanschauung in der Schule „zur Schau stellen“ dürfen.

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