Journalisten-Verband will mehr Licht in Merkels Hintergrundgespräche bringen


DJV-Präsident Frank Überall. Seine Organisation vertritt 35000 Journalisten in Deutschland.Foto: Werner Siess/dpa
DJV-Präsident Frank Überall kritisiert eine Zunahme vertraulicher Behördenkontakte mit Medienvertretern – Transparenz könnte helfen, sagt er.

Von Jost Müller-Neuhof | DER TAGESSPIEGEL

In der Diskussion um die geheim gehaltenen Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit ausgewählten Pressevertretern fordert der Präsident des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) mehr Transparenz und Regulierung. Zugang zu den sogenannten Hintergrundgesprächen müsse auf einer faireren Grundlage gewährleistet werden, sagte Frank Überall der Europa-Ausgabe der Washingtoner Zeitung „Politico“. „Es wäre nicht in Ordnung, wenn es immer dieselben Leute wären“, sagte Überall mit Blick auf die Hintergrundkreise, „und der Verdacht besteht, dass es immer sehr homogene Runden sind.“ Es sei auch wichtig zu vermeiden, dass bestimmte Journalisten aus den Zirkeln bewusst ausgeschlossen werden könnten. „Transparenz könnte hilfreich sein.“

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