Rheinische Kirche beschließt Islam-Papier


Als erstes Kirchenparlament in Deutschland hat die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland ein theologisches Positionspapier für die Begegnung mit Muslimen beschlossen. Auch Muslime glaubten „an den einen Gott“, heißt es in dem am Freitag in Bad Neuenahr verabschiedeten Dokument.

evangelisch.de

Der christlich-islamische Dialog ziele deshalb nicht auf eine Bekehrung zur anderen Religion, sondern „auf das gegenseitige Kennenlernen, das gemeinsame Handeln, das Aushalten von Differenzen sowie eine vertiefte Wahrnehmung der je eigenen Traditionen“. Muslime sollen künftig auch in evangelischen Pflegeheimen und Kitas sowie in der Jugendarbeit beschäftigt werden können.

Die rheinische Kirche strecke den Muslimen die Hand entgegen, sagte die Vorsitzende des Theologischen Ausschusses, Ilka Werner. „Wir wollen die anderen nicht uns gleich machen, sondern mit den anderen gemeinsam auf dem Weg sein.“ Das schließe nicht aus, dass sich Muslime zum Christentum bekehren: „Wenn Muslime sich taufen lassen wollen, ist das unsere Freude.“ Im theologischen Gespräch sollen sowohl Gemeinsamkeiten als auch grundlegende Differenzen offen zur Sprache kommen.

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