Spekulationen um zweites Brexit-Referendum nehmen Fahrt auf


foto: reuters/francois lenoir Mit britischem Geschenkkorb zu Brexit-Verhandlungen: EU-Kritiker Steven Woolfe

Ausgerechnet EU-Feind Nigel Farage hatte erneute Abstimmung ins Spiel gebracht, immer mehr Briten äußern sich dazu positiv

Von Sebastian Borger | derStandard.at

Kann der Brexit doch noch abgewendet werden? Der Hoffnung britischer Pro-Europäer hat jetzt ausgerechnet der Nationalpopulist Nigel Farage Auftrieb verliehen. „Vielleicht sollten wir ein zweites Referendum durchführen“, sagte der frühere Chef der EU-feindlichen Ukip in britischen Medien.

Während der Brexit-Vorkämpfer mit erneuter Zustimmung für seine Position rechnet, lassen jüngste Umfragen jedoch das Gegenteil erwarten: Einer am Freitag veröffentlichten Umfrage der Beratungs- und Meinungsforschungsagentur ComRes zufolge würden die Briten derzeit mit 55:45 Prozent für den Verbleib im Brüsseler Club stimmen.

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