Töten aus religiösen Eifer


Blumen und Kerzen liegen am 30. Juli 2017 vor dem Supermarkt in Hamburg-Barmbek. © Foto: Bodo Marks/dpa
Ende Juli schockierte die Nachricht ganz Hamburg: Ein Messerstecher tötete in einem Supermarkt einen 50-jährigen Mann und verletzte noch sechs weitere Passanten, die ihm im Stadtteil Barmbek zufällig über den Weg liefen.

MOZ.de

Am Freitag lässt der 26-jährige abgelehnte Asylbewerber zu Beginn des Mordprozesses gegen ihn ein Geständnis verlesen. «Er bekennt sich in allen Anklagepunkten ausdrücklich schuldig», erklärt sein Verteidiger, Christoph Burchard, vor dem Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts. «Die Taten hatten aus seiner Sicht einen religiösen Hintergrund», liest der Anwalt des Palästinensers vor.

So sieht es auch die Bundesanwaltschaft. Die wirft ihm Mord sowie versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung in sechs Fällen vor. Die Ankläger sprechen von Heimtücke und niedrigen Beweggründen. Ahmad A. sei es aus einer islamistischen Gesinnung heraus darum gegangen, «möglichst viele deutsche Staatsangehörige christlichen Glaubens zu töten», so das Ergebnis ihrer Ermittlungen. Dahinter habe seine Überzeugung gestanden, dass Muslime weltweit unterdrückt würden. Bestärkt worden sei der Palästinenser noch durch den damals eskalierenden Konflikt zwischen muslimischen Gläubigen und israelischen Sicherheitskräften um den Tempelberg in Jerusalem.

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