Mutter von verschwundener Vatikan-Bürgerin will Wahrheit


AFP (FILIPPO MONTEFORTE)
Am 22. Juni 1983 kam das Mädchen nach der Musikschule nicht nach Hause zurück.. Der „Fall Orlandi“ gehört zu den spektakulärsten italienischen Kriminalfällen.

Die Presse.com

Erpressung, Mafia-Verwicklungen oder ein Zusammenhang mit dem Attentat auf Papst Johannes Paul II. – um das rätselhafte Verschwinden der damals 15-jährigen Emanuela Orlandi aus dem Vatikan ranken sich viele Gerüchte. Am 22. Juni 1983 kam das Mädchen nach der Musikschule nicht nach Hause zurück. Am heutigen Sonntag wäre Orlandi 50 Jahre alt geworden.

Emanuela Orlandi war die damals jüngste Bürgerin des Vatikan, ihr Vater Ercole Orlandi Hofdiener des Papstes, weshalb ihr Verschwinden großes Aufsehen erregte. An Orlandis 50. Geburtstag veröffentlichte ihre Mutter Maria Pezzano in der Mailänder Tageszeitung „Corriere della Sera“ einen Brief mit einem eindringlichen Appell für Klarheit über die Hintergründe des Verschwindens ihrer Tochter.

weiterlesen