Der König und die Wespenfrau


Wappen der C.I.A. – Zentraler Nachrichtendienst der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika. PD

Der amerikanische Geheimdienst ist für viele schmutzige Tricks bekannt, ausgerechnet die sexuelle Verführung allerdings gehörte nach Stand der Forschung nie zum Repertoire der CIA (Die Honigfalle – Spione in Spitzenhöschen).

Von Markus Kompa | TELEPOLIS

Zumindest aber beschafften die amerikanischen Schattenmänner durchaus Schattenmädchen, wenn es der Beziehungspflege zu ausländischen Machthabern diente. Der vermutlich skurrilste Fall dieser Art wurde nun durch jüngste Freigaben aus den Kennedy-Akten dokumentiert (Feuerwerk auf der Dealey Plaza, JFK-Akten bleiben geheimnisvoll).

Dem nun veröffentlichen Geheimdokument zufolge hatte sich 1959 ein ausländisches Staatsoberhaupt für einen Besuch in Kalifornien angesagt und um adäquate feminine Begleitung gebeten. Zur Gewährleistung der Diskretion beauftragte die CIA mit der delikaten Mission nicht etwa einen gewöhnlicher Zuhälter, sondern ihren Agenten für „unmögliche Aufträge“: Robert Maheu firmierte offiziell als Privatdetektiv, arbeitete jedoch im Wesentlichen heimlich für die CIA, die offiziell nicht im Inland operieren durfte. So hielt er für die CIA Verbindungen zur Unterwelt sowie zum exzentrischen Milliardär Howard Hughes.

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