Ewiggestrig: EKD-Ratschef hält Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche für richtig


Heinrich Bedford-Strohm (2011). Presseabteilung der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. bearb. bb
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat sich gegen eine Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen ausgesprochen.

evangelisch.de

Er halte nichts davon, das als Kompromisslösung nach mühsamen Diskussionen errungene Gesetz nun zu verändern, sagte der bayerische Landesbischof dem christlichen Medienmagazin „pro“ nach Angaben vom Dienstag: „Ein Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche halte ich für richtig.“ Dass darüber informiert werden könne, sei legitim, nicht aber Werbung für entsprechende Eingriffe.

Ende November war die Gießener Ärztin Kristina Hänel zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt worden, weil sie auf der Internet-Seite ihrer Praxis über Schwangerschaftsabbrüche informiert hatte. Nach Auffassung des Amtsgerichts hatte sie damit gegen das Werbeverbot für Abtreibungen nach Paragraf 219a verstoßen.

weiterlesen