Wenn Polizisten zu Opfern werden


Fast jeder zweite Polizist wurde 2016 Opfer von verbaler oder physischer Gewalt. Der beschädigte Polizeihelm steht symbolisch dafür. (Foto: David Ebener/dpa)
  • Am vergangenen Wochenende kam es in Regensburg zu vier Übergriffen auf Polizeibeamte.
  • Dass es sich bei den mutmaßlichen Tätern im schwersten Regensburger Fall um Afghanen handelt, hat die Debatte über Ausländerkriminalität befeuert.

Von Johann Osel, Ulrike Schuster, Wolfgang Wittl | Süddeutsche Zeitung

Nach mehreren Attacken auf Polizeibeamte am Wochenende in Regensburg nimmt die Debatte über den Respekt vor Einsatzkräften wieder an Fahrt auf. In der Nacht zum Sonntag war es in der Stadt unabhängig voneinander zu gleich vier Übergriffen auf Beamte gekommen, ein Polizist brach sich dabei den Knöchel, ein weiterer erlitt eine Schädelprellung mit Gehirnerschütterung.

Ermittlungen wegen diverser Delikte laufen, gegen einen der Täter, einen 17-jährigen Afghanen, wurde wegen versuchter Tötung Haftbefehl erlassen. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte am Montag der SZ, er halte die Vorfälle für „völlig unerträglich“. Es müsse „konsequenter gegen solche Gewalttäter vorgegangen werden“.

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