Staatsanwaltschaft geht bei Bluttat von Kandel von Heimtücke aus


Ein junger Mann stach mit einem Messer auf die 15-jährige Mia ein Quelle: dpa/Andreas Arnold
Die Messerattacke auf ein 15-jähriges Mädchen in einem pfälzischen Drogeriemarkt sorgte bundesweit für Entsetzen. Für die Staatsanwaltschaft ist der Gewaltexzess des Täters mehr als nur Totschlag.

DIE WELT

Rund drei Wochen nach dem gewaltsamen Tod eines 15-jährigen Mädchens im pfälzischen Kandel legt die Staatsanwaltschaft dem Verdächtigen nicht mehr Totschlag, sondern Mord zur Last. Der mutmaßliche Täter habe in einem Drogeriemarkt unvermittelt mehrfach mit einem Messer auf die 15-Jährige eingestochen, für die der Angriff überraschend erfolgt sei, teilte die Staatsanwaltschaft Landau am Dienstag mit.

Dafür, dass sich Täter und Opfer in dieser Situation gestritten hätten, gebe es bislang keine Anzeichen. Das Messer habe er zuvor in einem anderen Geschäft gekauft, in das er dem Mädchen und seinen Begleitern gefolgt sei.

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