US-Staaten verbieten „Homo-Heilung“ – absurde Therapie in Deutschland immer noch erlaubt


Homosexualität lässt sich nicht wegtherapieren © Unsplash/Christian Sterk
Es ist ein Skandal: Während sogar in den USA immer mehr Staaten die Therapie gegen Homosexualität verbieten, ist sie in Deutschland erlaubt. Dabei ist die angebliche „Homo-Heilung“ gefährlich.

stern.de

Homosexualität ist keine Krankheit. Dieser einfache Satz sollte eigentlich reichen, um absurde Therapie-Angebote für Nicht-Heteros zu verbieten. Eigentlich. Denn auch in Deutschland ist es immer noch erlaubt, zu versuchen, Schwule und Lesben davon zu überzeugen, dass sie „geheilt“ werden müssen. Das Ganze nennt sich Konversionstherapie oder auch Reparativtherapie – und ist sehr gefährlich.

„Klienten, die gelernt haben, Gefühle zu unterdrücken, stehen unter ständiger Spannung, sie können Essstörungen entwickeln, neigen zu Substanzmissbrauch, wollen sich im wahrsten Sinne des Wortes einfach nur ‚wegbeamen‘. Auch das Risiko für Depressionen und Suizidalität ist erhöht“, erklärte zum Beispiel die Psychologin Gisela Wolf vor einiger Zeit dem stern. Medizinerverbände warnen seit langem vor den Therapien, trotzdem sind sie auch in Deutschland erlaubt. Dabei ist schon der Versuch absurd. „Aus einem Homosexuellen kann man keinen Heterosexuellen machen – umgekehrt geht das übrigens auch nicht“, so Wolf.

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