„Frauen dürfen hier nicht träumen“: Vorstellung der bewegenden Autobiographie von Rana Ahmad


Bild: Giordano-Bruno-Stiftung
Rana Ahmad verließ ihre Familie und ihr Heimatland Saudi-Arabien, weil sie nicht mehr an Gott glaubte, wohl aber an ein Leben als selbstbestimmte Frau. Ihre Erlebnisse als Atheistin im saudischen Gottesstaat sowie ihre Flucht nach Deutschland schildert sie in dem bewegenden Buch „Frauen dürfen hier nicht träumen – Mein Ausbruch aus Saudi-Arabien, mein Weg in die Freiheit“, das gerade bei btb (Random House) erschienen ist.

Pressemitteilung GBS

Nach der offiziellen Buchpremiere am vergangenen Sonntag am Sitz der Giordano-Bruno-Stiftung in Oberwesel wird Rana Ahmad ihr Buch am Freitag in der Urania Berlin vorstellen. Begleitet wird sie dabei von der Journalistin und Moderatorin Ute Soldierer, die Auszüge aus dem Werk lesen wird, sowie von Michael Schmidt-Salomon, der vor 10 Jahren an der Gründung der Bewegung der Ex-Muslime beteiligt war und nun mit Rana Ahmad über ihre Erfahrungen als Ex-Muslimin, ihre Flucht über die Mittelmeerroute und ihr neues Leben in Deutschland sprechen wird.

Richard Dawkins („Der Gotteswahn“, „Die Schöpfungslüge“) schrieb zu Ranas Lebensgeschichte: „Saudi-Arabien ist eine Schande für die Menschheit und, vor allem für Frauen, die Hölle auf Erden. Rana Ahmad ist eine der wenigen tapferen Frauen, die unter einem großen persönlichen Risiko dem Regime getrotzt haben und geflohen sind. Ihre bewegende Geschichte ist eine mutige und wichtige Kampfansage, ein Aufruf, Menschenrechte vor der Unterdrückung durch theokratische Regime zu schützen und zu verteidigen.“ Auch Michael Schmidt-Salomon („Hoffnung Mensch“, „Die Grenzen der Toleranz“) zeigte sich von dem Buch beeindruckt: „Rana Ahmad ist eine außergewöhnlich mutige, junge Frau, die sich von religiösen Fundamentalisten nicht einschüchtern ließ und die Hoffnung auf ein Leben in Freiheit niemals aufgegeben hat. Ihre Lebensgeschichte, die sie mit Unterstützung der Berliner Autorin Sarah Borufka verfasst hat, ist berührend, aufwühlend, engagiert und klug. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der die Hoffnung auf eine bessere Welt noch nicht aufgegeben hat, denn es zeigt wie kaum ein anderes, was aufrechter Gang wirklich bedeutet.“

Die Veranstaltung am Freitag, dem 19. Januar 2018, in der Urania Berlin (Kleist-Saal, An der Urania 17, 10787 Berlin) beginnt um 19.30 Uhr. Es wird empfohlen, Tickets für die Veranstaltung, die von der Urania Berlin in Kooperation mit der Giordano-Bruno-Stiftung und der Verlagsgruppe Random House ausgerichtet wird, vorab zu kaufen oder zu reservieren.

Weitere Informationen: http://ots.de/fEKdL