Bundespolizei beklagt fehlendes Personal für Abschiebungen


Im vergangenen Jahr gab es deutlich mehr Widerstand gegen geplante Abschiebungen als noch 2015. Die Bundespolizei veröffentlichte nun Zahlen, die der „Welt“ vorliegen. Demnach ist auch der Einsatz von Handfesseln gestiegen. Quelle: N24/ Christin Brauer
Der Termin für den nächsten Abschiebeflug nach Afghanistan steht fest. Doch die Bundespolizei schlägt Alarm: Es fehle an Personal. Derzeit hätten sich nur 35 Beamte für die 80 Abzuschiebenden gemeldet – zu wenige.

DIE WELT

Bund und Länder wollen trotz der sich verschärfenden Sicherheitslage in Afghanistan am Dienstag, 23. Januar, wieder abgelehnte Asylbewerber nach Kabul abschieben. Die Bundespolizei jedoch berichtet von personellen Problemen. Sie habe zunehmend Schwierigkeiten, genügend Personal für die Abschiebungen zu bekommen, insbesondere nach Afghanistan, berichtet der „Spiegel“.

Für den Flug am Dienstag etwa hatten sich mit 35 Vollzugsbeamten deutlich zu wenige Freiwillige gemeldet. Mit dem in Düsseldorf startenden Flugzeug sollen 80 Afghanen zurückgebracht werden, 19 von ihnen direkt aus der Abschiebehaft.

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