Mit dem «Shutdown» in den USA verhärten sich die Fronten


Die Freiheitsstatue ist für Touristen geschlossen, aber das ist nur ein Symptom eines tieferen Problems. (Bild: Mark Lennihan / AP Photo)
Beim «Shutdown» in Washington geht es nicht nur um die Zuteilung finanzieller Mittel. Im Zentrum steht ein Thema, das in Trumps Amerika zu einer Schlüsselfrage geworden ist – die Einwanderung.

Von Peter Winkler | Neue Zürcher Zeitung

Im Wissen darum, dass sich die teilweise Schliessung der Staatsverwaltung («Shutdown») in den USA erst am Montag mit voller Wucht auf Hunderttausende von Bundesangestellten auswirkt, haben sich die politischen Kontrahenten in Washington am Wochenende darauf konzentriert, sich in möglichst günstige Ausgangsstellungen zu bringen. Dabei geht es vor allem um die Frage: An wem bleibt der «Shutdown» hängen, beziehungsweise: Wem schadet er mehr? Die Blicke sind dabei weit in die Zukunft, auf die Zwischenwahlen für den Kongress im Herbst und auch schon auf die Präsidentenwahlen von 2020, gerichtet.

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