Unruhen und Boykott beim Besuch von Vizepräsident Pence in Jerusalem


Jerusalem. Bild: Andrew Shiva / CC BY-SA 4.0
Der amerikanische Vizepräsident Mike Pence wurde am Montag mit militärischen Ehren in Netanjahus Residenz in Jerusalem empfangen. Pence wird auch vor dem israelischen Parlament in Jerusalem sprechen.

Neue Zürcher Zeitung

Der amerikanische Vizepräsident Mike Pence hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Jerusalem getroffen. Pence wurde am Montag mit militärischen Ehren in Netanjahus Residenz empfangen. Sein Besuch steht unter dem Eindruck der umstrittenen Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Die Palästinenser hatten mit Unruhen auf den Schritt reagiert. Sie wollen Pence während seines zweitägigen Aufenthalts nicht treffen.

Palästinenser verbrannten am Sonntagabend aus Protest vor der Geburtskirche in Bethlehem Bilder von Trump und Pence. Die israelische Polizei stellt sich nach Angaben der Nachrichtenseite «ynet» auf weitere Unruhen ein. Die Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat für Dienstag zu einem Generalstreik aufgerufen.

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