Warum der Rhein so viel Wasser führt, wie seit 2004 nicht mehr


Schweizer Seen, Flüsse und Bäche. (Daten: Bundesamt für Landestopografie swisstopo (Fliessgewässer), Bundesamt für Statistik (Seen). Visualisierung: NZZ Storytelling)
In den Alpen drohen Lawinen, im Flachland Hochwasser: An Basel fliesst so viel Wasser vorbei, wie der Rhein in keinem Januar seit 2004 durch die Stadt führte. Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Von Marie-José Kolly | Neue Zürcher Zeitung

Die Schweiz ist reich an Seen, Flüssen und Bächen, die Landschaft ist vom Wasser geprägt. Die Gewässerkarte zeichnet die Schweiz praktisch lückenlos nach. So sind bei anhaltendem Regen- oder Schneefall vielen Ortschaften hochwassergefährdet.

Die Experten vom Bundesamt für Umwelt warnen am Montag vor «erheblicher Hochwassergefahr» am Hochrhein. Der Rhein führte bei der Messstation Basel-Rheinhalle am frühen Montagabend mit 3067 Kubikmetern pro Sekunde so viel Wasser, wie in keinem Januar seit 2004.

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