Kontaktlinse misst Blutzucker


Nie wieder piksen: Das könnte Diabetes-Patienten künftig eine smarte Kontaklinse ermöglichen. © Scyther5/ istock
Kein Stich in den Finger mehr nötig: Forscher haben eine Kontaktlinse entwickelt, die anhand der Tränenflüssigkeit den Blutzuckerspiegel messen kann. Der Clou dabei: Sind die Glucosewerte zu hoch, geht ein winziges LED-Licht in der Linse aus und warnt den Betroffenen so vor einer drohenden Überzuckerung. Dank dieses integrierten visuellen Signals sind keine zusätzlichen Geräte für die Blutzuckerkontrolle mehr nötig – ein Vorteil gegenüber anderen, vergleichbaren Ansätzen.

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Patienten mit Diabetes Typ 1 und starkem Diabetes Typ 2 müssen ihren Blutzuckerspiegel kontinuierlich im Blick behalten – und das bedeutet: sich regelmäßig in den Finger piksen. Für Betroffene kann das nervig und unangenehm sein. Hinzu kommt, dass bei der Blutzuckerkontrolle leicht Fehler passieren. So können Messergebnisse beispielsweise verfälscht werden, wenn man sich vorher nicht gründlich die Hände gewaschen hat.

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