Aerosole: Klein, aber oho


Da braut sich was zusammen: An der Entstehung von Gewitterwolken sind kleinste Schwebeteilchen in der Luft beteiligt. © Luiz Machado
Unterschätzter Effekt: Selbst kleinste Aerosole in der Luft können sich maßgeblich auf das Wetter auswirken. Eine Studie zeigt: Winzige, menschengemachte Schwebeteilchen, wie sie zum Beispiel durch Autoabgase entstehen, entfalten vor allem in eher abgelegenen Regionen einen viel größeren Effekt als gedacht. So treiben die Winzlinge unter anderem die Bildung von Gewitterwolken und Stürmen über dem Amazonas an, wie Forscher im Fachmagazin „Science“ berichten.

scinexx

Unsere Luft ist voller kleiner Schwebeteilchen. Diese sogenannten Aerosole können durch Vulkanausbrüche, Wüstenstürme oder Waldbrände entstehen, aber auch durch menschliche Aktivitäten – zum Beispiel bei der Verbrennung fossiler Energieträger. Schon länger ist bekannt, dass die Partikel einen bedeutenden Einfluss auf das Wetter und das Klima haben. So wirken die Teilchen unter anderem als Kondensationskeime, an denen sich der Wasserdampf der Luft niederschlägt und erst Tröpfchen und schließlich Wolken bildet.

weiterlesen