Falsche Raketenwarnung auf Hawaii: Mitarbeiter glaubte wirklich an Angriff


Entwarnung in Hawaii: Jetzt steht fest, wie es zu dem Fehlalarm kam. (Foto: AP)
  • Vor zwei Wochen wurden alle Menschen auf Hawaii vor einem bevorstehenden Raketenangriff gewarnt.
  • Wie jetzt herauskam, hielt ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzes die Bedrohung für real und versendete die Warnung bewusst.
  • Er hatte einen Übungsanruf falsch interpretiert.

Süddeutsche Zeitung

Vor gut zwei Wochen gerieten die Menschen auf Hawaii in helle Aufregung, mancherorts brach sogar Panik aus. Auf ihren Handys tauchten plötzlich Meldungen auf, die die Bevölkerung und alle Touristen auf der zu den USA zählenden Inselgruppe vor einem unmittelbar bevorstehenden Raketenangriff warnten. Bei einer Untersuchung stellte sich jetzt heraus: Die Person, welche die Warnungen verschickte, tat dies nicht aus Versehen – sie war wirklich der Meinung, dass eine Rakete in Richtung der Vereinigten Staaten unterwegs sei.

Wie die US-Kommunikationsbehörde FCC nun mitteilte, hatte der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin der zuständigen Behörde einen Übungslauf am Warnsystem nicht als solchen erkannt und für den Alarm eines echten Raketenangriffs gehalten. Weder das Geschlecht noch der Name der verantwortlichen Person wurden bekannt gegeben.

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