Hirnschrittmacher gegen Alzheimer?


Bisher gibt es gegen Alzheimer kein Heilmittel. Doch die tiefe Hirnstimulation kann vielleicht wenigstens die Symptome lindern. © Wildpixel/ istock
Neue Lebensqualität dank Hirnschrittmacher: Die sogenannte tiefe Hirnstimulation kann womöglich auch Alzheimer-Patienten helfen. Eine Pilotstudie zeigt: Bekommen Betroffene einen Hirnschrittmacher in den Frontallappen implantiert, schreiten typische Symptome der Erkrankung langsamer voran und verbessern sich teilweise sogar. So konnten Probanden dank des Eingriffs wieder Aufgaben wie das Kochen einer Mahlzeit bewältigen und länger aktiv am Alltag teilhaben, berichten Forscher.

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Bei Parkinson-Leiden ist die tiefe Hirnstimulation bereits eine anerkannte Behandlungsmethode – und auch bei Erkrankungen wie Depressionen oder Magersucht zeigt sich ihr Einsatz in ersten Studien vielversprechend. Es scheint, dass die Stimulation bestimmter tiefliegender Hirnregionen mithilfe von implantierten Elektroden die Symptome von Patienten erheblich zu lindern vermag.

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