„Das ist nicht christlich, das ist nicht sozial. Das ist komplett absurd“


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  • Nach einer teils erbitterten Debatte hat der Bundestag dem Gesetzentwurf von Unionsparteien und SPD zum Familiennachzug zugestimmt.
  • Bis zum 31. Juli soll der Familiennachzug für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutzstatus ausgesetzt bleiben, dann soll er auf 1000 Menschen pro Monat begrenzt werden.
  • Die Regierungskoalition spricht von einem akzeptablen Kompromiss, die Opposition von einem „Trauerspiel zulasten der Menschlichkeit“.

Von Markus C. Schulte von Drach | Süddeutsche Zeitung

„Es geht um Humanität und Verantwortung“, betonte Innenminister Thomas de Maizière (CDU). Und darum, einen Kompromiss zu akzeptieren, der den Beteiligten einiges abverlangt hätte. Das hat die Mehrheit der Abgeordneten im Deutschen Bundestag nun getan. Sie haben dem Gesetzentwurf zum Familiennachzug von Flüchtlingen zugestimmt, den die Unionsparteien und die SPD gemeinsam eingebracht hatten.

Für den von der Unionsfraktion eingebrachten Gesetzentwurf stimmten 376 Abgeordnete. Dagegen stimmten 298 Bundestagsmitglieder. Vier enthielten sich. CDU, CSU und SPD haben zusammen im Bundestag 399 Sitze.

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