Hamburg: Islam-Staatsvertrag – ein „Kriegstreiber“ als Partner des Senats


Schura-Vorstand Mustafa Yoldas steht nach seinen Äußerungen in der Kritik. Foto: picture alliance / dpa
Die Debatte um den Islam-Staatsvertrag ist neu entfacht – und wie! Hamburgs Opposition läuft Sturm gegen die Senatsvereinbarung mit muslimischen Religionsgemeinschaften und bezeichnet dabei Schura-Chef Mustafa Yoldas sogar als Kriegstreiber!

Von Mike Schlink, Mathis Neuburger | Hamburger Morgenpost

Auslöser sind mehrere provokante Facebook-Einträge des Vorsitzenden des Rats der Islamischen Gemeinschaften. Der hatte die türkische Militär-Offensive in Syrien mit teils martialischen Worten befürwortet. „Wenn ich mir angucke, wer sich sabbernd und bellend unserem Staat, unserem Volk und unserer Armee entgegenstellt, dann bin ich der Auffassung, dass man diesen Einsatz unterstützen sollte“, schrieb Yoldas. Den aufkommenden Shitstorm von Kritikern mähte er Stunden später nieder, bezeichnete diese als „Terrorversteher“.