Schafft Franziskus das Verbot der „Pille“ ab?


Wird die Enzyklika „Humanae vitae“ in Frage gestellt? Die Haltung von Papst Franziskus ist unklar.Foto: Carlos Lezama/Agentur Andina/dpa
Es gibt rätselhafte Hinweise darauf, dass die Enzyklika „Humanae vitae“ ausgehöhlt werden könnte. Aber die Vorgänge sind undurchsichtig. Lesen Sie hier einen Beitrag der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA).

DER TAGESSPIEGEL

„Bergoglio erlaubt die Pille“. „Jetzt schafft er ‚Humanae vitae‘ ab“. Seit Tagen schon schlagen konservative katholische Blogs und Twitterer Alarm. Der Journalist Sandro Magister, eine Galionsfigur der Franziskus-Kritiker, betitelte seinen Beitrag: „’Humanae vitae‘ adieu. Franziskus liberalisiert die Pille“. Anlässe der Aufregung: ein Vortrag an der Päpstlichen Universität Gregoriana, Artikel in der Tageszeitung der Italienischen Bischöfe sowie päpstliche Recherchen im Archiv der Glaubenskongregation.

„Humanae vitae“, mit dem Papst Paul VI. (1963-1978) künstliche Verhütungsmethoden als moralisch verwerflich verbot, ist für liberale Katholiken seit 50 Jahren ein Rotes Tuch. „Amoris laetitia“, in dem Franziskus einen nachsichtigen Umgang mit Katholiken in zweiter Ehe nahelegt, ist das Hassbild der Konservativen.

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