Freiberger Stadtrat beschließt Zuzugsstopp für Flüchtlinge


Die sächsische Stadt Freiberg will in den nächsten vier Jahren keine Flüchtlinge mehr aufnehmen. Das hat der Stadtrat am Donnerstagabend auf seiner Sitzung beschlossen. Nun soll bei den zuständigen Behörden eine Zuzugsbeschränkung, eine sogenannte negative Wohnsitzauflage, beantragt werden, wie die Freiberger Stadtverwaltung am Freitag mitteilte.

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Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger (SPD) hatte mit Nachdruck für einen Zuzugsstopp geworben. Er handele nach dem Vorbild von Salzgitter, Delmenhorst, Wilhelmshaven und Cottbus, hieß es. Der Stadtverwaltung zufolge leben im knapp 42.000 Einwohner zählenden Freiberg derzeit rund 4.000 Menschen, die keinen deutschen Pass haben. Etwa 2.000 von ihnen und damit fünf Prozent der Bevölkerung seien Flüchtlinge. Eine große Herausforderung sei der hohe Anteil an Kindern unter den Flüchtlingen.

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