Geldwäsche-Verdacht: Vatikan konfiszierte 30 Millionen Euro


Petersplatz im Vatikan – imago/ZUMA Press
Erstmals hat die vatikanische Staatsanwaltschaft die Eröffnung eines Prozesses wegen des Verdachts der „Selbstgeldwäsche“ beantragt

Die Presse.com

Wegen des Verdachts auf Geldwäsche hat die Justiz im Vatikan zwischen 2013 und 2017 insgesamt rund 30 Millionen Euro beschlagnahmt. Der Vatikan sei stark für die Transparenz seiner Bank IOR sowie im Kampf gegen Geldwäsche engagiert, sagte der vatikanische Staatsanwalt Gian Piero Milano bei der Vorstellung des Jahresberichts der vatikanischen Justiz am Samstag.

Erstmals habe die vatikanische Staatsanwaltschaft die Eröffnung eines Prozesses wegen des Verdachts der „Selbstgeldwäsche“ beantragt. Ein zweiter Antrag auf einen Prozess wegen desselben Vergehens soll demnächst eingereicht werden, kündigte Milano an.

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