Militärbischof: Ditib darf nicht in Militärseelsorge hineinwirken


Symbolbild. Militärpfarrer spenden gemeinsam den Segen
Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat klare Regeln für eine muslimische Seelsorge bei der Bundeswehr gefordert. Von vornherein sei klar, dass kein ausländischer Staat in die Militärseelsorge hineinwirken dürfe, sagte Rink laut Redemanuskript am Freitag in Lüneburg.

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Er nannte dabei ausdrücklich den Islam-Verband Ditib, der mit der türkischen Religionsbehörde eng verwoben ist. In der Militärseelsorge wirken dürften auch nicht „Religionsfunktionäre, die vom Geld arabischer Staaten abhängen oder gar die Maximen der Muslimbruderschaft verbreiten“, sagte Rink.

Der Militärbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sprach beim Neujahrsempfang des Johanniterordens von Hannover über die Grundsätze der Militärseelsorge, wie sie die Kirchen seit Jahrzehnten leisten. Vor dem Hintergrund der steigenden Zahlen muslimischer Soldaten und allgemein der Muslime in Deutschland wird überlegt, wie auch eine islamische Seelsorge für Soldaten organisiert werden kann. Rink zufolge dienen rund 1.700 Muslime in der Bundeswehr.

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