Islamprofessor ruft zum Boykott der Kaaba in Mekka auf


Bild: HUFFPO Religion
Die Kaaba in Mekka bildet als „Haus Gottes“ das zentrale Heiligtum des Islams und gilt als elementares Pilgerziel. Umso bemerkenswerter ist der Vorschlag des Islamwissenschaftlers Ahmad Milad Karimi, den Besuch der Kaaba zu boykottieren.

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„Die Kaaba zu boykottieren ist heute die religiöse Pflicht aller Muslime, die gegenüber all den Perversionen nicht gleichgültig bleiben wollen, die die sektiererischen Wahhabiten treiben“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Glauben mit Mitteln des Friedens zurückerobern

Es schmerze, die Kaaba zu boykottieren, weil sie zugleich ein religiöser Sehnsuchtsort der Muslime sei, sagte der Professor am Zentrum für Islamische Theologie Münster. „Sie muss jedoch leer bleiben, damit wir mit unserer religiösen Revolte unseren Glauben mit Mitteln des Friedens zurückerobern.“ Es sei Zeit, Bequemlichkeit und Faulheit hinter sich zu lassen und den Islam als eine zivile Religion im Dienste der Menschheit gegen Extremisten und Fundamentalisten zu schützen.

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1 Comment

  1. Wenn der Mann mal nicht Recht hat. Aber „Gut gebrüllt Löwe“ ist nur der Anfangssatz vieler großer Lügen. Deshalb lauscht den Worten und den Taten, die folgen. Insbesondere dem Echo unter dem religiösem Volk.

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