Rund 200 Millionen Mädchen und junge Frauen weltweit von Genitalverstümmelung betroffen


Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung und die Europäische Union haben zum verstärkten Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung aufgerufen. Es werde höchste Zeit, diese gravierende Menschenrechtsverletzung zu beenden und Mädchen und Frauen vor unfassbarem Leid zu bewahren, sagte Stiftungs-Geschäftsführerin Renate Bähr am Montag in Hannover.

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Die EU-Kommission erklärte in Brüssel, die Verstümmelung habe lebenslange Folgen für die Betroffenen und schade darüber hinaus den Gesellschaften, in denen der Brauch ausgeübt werde.

Anlass der Erklärungen ist der Welttag gegen weibliche Genitalverstümmelung an diesem Dienstag. Rund 200 Millionen Mädchen und junge Frauen sind nach Angaben der Stiftung Weltbevölkerung von der Praxis betroffen. Der Eingriff sei in rund 30 Ländern verbreitet, vor allem in Afrika, dem Nahen Osten, aber auch in Asien. Die Mädchen seien bei dem Übergriff meist nicht einmal 15 Jahre alt.

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