Studie: Armutsrisiko von Familien größer als gedacht


„Mit jedem zusätzlichen Kind wird die finanzielle Lage von Familien schwieriger“, warnt die Bertelsmann Stiftung. Sie legt eine Untersuchung vor, die auf Grundlage neuer Berechnungen ein drastisches Bild der sozialen Lage zeichnet.

evangelisch.de

Das Armutsrisiko von Familien ist laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung größer als bisher angenommen. Besonders drastisch sei die Situation für alleinerziehende Eltern, erklärte die Stiftung am Mittwoch in Gütersloh.

Mit einer neu entwickelten Methodik haben Bochumer Wissenschaftler im Auftrag der Stiftung für alleinerziehende Eltern eine Armutsrisikoquote von 68 Prozent errechnet. Das seien über 20 Prozentpunkte mehr als in früheren Untersuchungen, hieß es. In einer ersten Reaktion auf die Studie forderte das Deutsche Kinderhilfswerk eine grundlegende Reform der Familienförderung und erneuerte seine Forderung nach einer Kindergrundsicherung.

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