Angeblich 15 deutsche IS-Frauen im Norden Syriens inhaftiert


Diese junge Britin ist nach Syrien gekommen, um sich am Dschihad zu beteiligen Screenshot Channel 4. Themenbild.
In den Kurdengebieten im Norden Syriens sind einem Medienbericht zufolge zurzeit mindestens 15 deutsche Frauen in Haft, die sich der Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) angeschlossen haben.

Neue Zürcher Zeitung

Das berichtete die Tageszeitung «Die Welt» (Samstag) unter Berufung auf einen Terrorismus-Experten der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW). Der Jurist habe die inhaftierten IS-Anhängerinnen im Januar besucht und mit ihnen gesprochen.

Seinen Schilderungen zufolge seien in Nordsyrien insgesamt 800 IS-Frauen mit Kindern in vier verschiedenen Lagern inhaftiert, schrieb die Zeitung. Die Frauen stammen demnach aus 40 Ländern – unter anderem auch aus Kanada, Frankreich, Grossbritannien, der Türkei und Australien.

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