Gewaltfreie Proteste gut für eine Gesellschaft


Bild von einer Pegida-Demo. Twitter
Die Studentenproteste der 1968er Jahre haben nach Ansicht des Konfliktforschers Thorsten Bonacker zur positiven Entwicklung der Bundesrepublik beigetragen.

Von Stefanie Walter | evangelisch.de

„Konflikte, so lange sie gewaltfrei bleiben, sind zentral für eine Demokratie“, sagte der Marburger Soziologe in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). 1968, also vor 50 Jahren, war das Jahr der Studentenunruhen, der Attentate auf Martin Luther King und Robert Kennedy sowie der Niederschlagung des „Prager Frühlings“.

Oft würden Konflikte negativ bewertet. „Aber die Studentenbewegung hat gezeigt: Durch die Austragung von Konflikten kann sich sozialer Wandel vollziehen“, sagte Bonacker Die Auseinandersetzungen der 60er Jahre hätten eine „erste große Liberalisierungswelle“ gebracht, und zwar für fast alle westlichen Gesellschaften.

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