Röntgensignal von Dunkler Materie?


Von der Perseus-Galaxie geht ein Röntgensignal aus, das möglicherweise für die Existenz von leichten Teilchen der Dunklen Materie spricht. © NASA/CXC/SAO/E.Bulbul, et al./ ESA
Verräterische Strahlung: Ein mysteriöses Röntgensignal aus nahen Galaxien könnte einen Hinweis auf die Natur der Dunklen Materie liefern. Denn wie Astrophysiker jetzt ermittelt haben, passt die Signatur dieser Strahlung zur Präsenz von extrem leichten Teilchen Dunkler Materie – beispielsweise den hypothetischen sterilen Neutrinos. Treffen diese Partikel aufeinander, löschen sie sich gegenseitig aus und setzen dabei Röntgenstrahlung frei, so jedenfalls die aktuelle Theorie.

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Obwohl die Dunkle Materie vier Fünftel der Masse in unserem Universum ausmacht, ist noch immer völlig unbekannt, woraus sie besteht. Von den bislang favorisierten WIMPs (Weakly Interacting Massive Particles), fehlt bislang jede Spur, auch wenn ein seltsamer Überschuss an Gammastrahlen in der Milchstraße und Zwerggalaxien auf die Präsenz solcher schwerer, sich gegenseitig auslöschender Teilchen hindeuten könnte.

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