Vulkanasche macht Beton „grüner“


Asche aus Vulkanausbrüchen eignet sich als klimafreundliches Baumaterial – wenn es dem Beton als Ersatz für Zement beigemischt wird. © USGS
Nach dem Rezept der Römer: Beton könnte durch die Beimischung von Vulkanasche stabiler und gleichzeitig umweltfreundlicher werden. Ersetzt man Teile des Zements durch gemahlenes Vulkangestein, verringern sich Energiebedarf und CO2-Ausstoß für die Herstellung des Baumaterials um fast 20 Prozent, wie Forscher ermittelt haben. Ein weiterer Vorteil: Ablagerungen von Vulkanasche gibt es in vielen Gegenden Welt reichlich.

scinexx

Beton und sein Hauptbestandteil Zement sind einer der wichtigsten Baustoffe der Menschheit. Kaum ein anderes Material wird so häufig verbaut. Doch der Zement hat eine Schattenseite: Beim Brennen des Kalksteins werden enorme Mengen Kohlendioxid (CO2) frei, gleichzeitig benötigt dies große Mengen Energie. Schätzungen zufolge gehen deshalb rund fünf Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes allein auf das Konto der Zementproduktion.

weiterlesen