Wo ist die Grenze bei Witzen über Kirche und Religion?


Winni Rau ist ein Urgestein der »Stunksitzung« in Köln. Foto: Jürgen Kappel
Es geht gut los. Die Kirche macht den Aufschlag in der diesjährigen Kölner Stunksitzung: Karl Marx und Friedrich Engels stehen auf einem Podest der Bühne im »E-Werk« und suchen mit Ferngläsern nach populären Personen, die sich für die Interessen der Arbeiter einsetzen.

Von Jürgen Kappel | Kirche+Leben

Viele bekannte Gesichter laufen an ihnen vorbei. Zum Beispiel der amerikanische Präsident Donald Trump, der, so behauptet er jedenfalls, ein Herz für amerikanische Arbeiter hat. Und natürlich darf auch Sahra Wagenknecht nicht fehlen, die mit scharfer Intelligenz die Rechte der proletarischen Masse medienwirksam einfordert.

Doch Marx und Engels sind nicht zufrieden. Immer wieder schütteln sie die Köpfe. Am Schluss läuft Papst Franziskus am Podium vorbei. Die beiden Kommunisten sind begeistert. Der Papst ist ein Mann nach dem Geschmack der beiden. Doch bei aller Begeisterung sind sie sehr irritiert über die Veränderung in der Kirche.

Kardinal Meisner war oft ein Ziel

So gut kommt die Kirche selten während der Stunksitzung weg. In der Vergangenheit wurden Vertreter des kirchlichen Bodenpersonals und ihre Äußerungen häufig aufgespießt. So häufig, dass für eingefleischte Katholiken die Grenzen des guten Geschmacks übertreten wurden.

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