Gorillatouren in Uganda: Wie der Tierschutz zwei Stämme zu Feinden machte


Die meisten Bewohner von Rushaga gehören zum Stamm der Bakiga. Sie haben Angst, dass die Batwa ihnen etwas wegnehmen könnten.Foto: Christian Vooren
Uganda ist eines der letzten Refugien für Berggorillas. Doch die Sorge um die Tiere hat einen neuen Konflikt hervorgebracht: Mensch gegen Mensch.

Von Christian Vooren | DER TAGESSPIEGEL

Seit Stunden schwingt Augustin Muhangi seine rostige Machete. Von links oben nach rechts unten und dann von rechts oben nach links unten. Bei so viel Buschwerk, das er und die anderen Ranger Tag um Tag roden, müsste man kilometerweit in die Ferne schauen können, ohne dass ein einziges Blatt die Sicht verdeckt. Doch wenn sich Augustin eine Schneise geschlagen hat, ist sie wenige Tage später wieder zugewuchert. Der Bwindi-Regenwald ist stärker. „Impenetrable“ ist sein Beiname. Undurchdringbar.

Dieser Dschungel ist eines der letzten Refugien, in dem Berggorillas leben. Hier, im äußersten Südwesten Ugandas, und im Grenzgebiet zu Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo. 350 Quadratkilometer in Bwindi, etwa 100 mehr sind es im nahegelegenen Virunga-Nationalpark, insgesamt eine Fläche nicht viel größer als Köln.

weiterlesen

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s