Was ein Bischof der SPD rät – und warum er das lassen sollte


Heinrich Bedford-Strohm (2011). Presseabteilung der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. bearb. bb
Wie kommt der EKD-Vorsitzende Bedford-Strohm auf die Idee, er müsse Sozialdemokraten eine Empfehlung zum Mitgliedervotum geben? Es ist nicht Aufgabe der Kirche, politische Handlungsanweisungen zu formulieren.

Von Rainer Haubrich | DIE WELT

Warum sollen Geistliche nicht bei Facebook sein? Die frohe Botschaft kann man über ganz unterschiedliche Kanäle verkünden, von der Kanzel oder in sozialen Netzwerken. Sogar Papst Franziskus twittert.

Auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, ist bei Facebook, wo er wichtige Botschaften postet. Jüngst etwa einen Schnappschuss: „Günther und Marga Beckstein als Hippies – super Verkleidung beim Fasching in Veitshöchheim. Gleich geht’s los, live im Fernsehen.“

Oder ein Lob für die Einigung von Union und SPD auf einen Koalitionsvertrag. Es gehe jetzt „um Verantwortung für das ganze Land, für Europa und, gerade im Hinblick auf die uns so wichtigen globalen Gerechtigkeitsfragen, auch für die Welt“, erklärt er.

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