Amerikaner haben privat mehr als 13 Billionen US-Dollar an Schulden


Grafik: TP
Schulden machen die USA wieder groß, was auch die Trump-Regierung trotz Kürzungen bei den Sozialprogrammen so sieht

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Die Trump-Regierung macht es vor bzw. hält daran fest, dass das Leben auf Pump basiert, auch wenn die Republikaner das während der Obama-Präsidentschaft moniert und einen Schuldenabbau gefordert hatten. Zwar werden auf der einen Seite von Trump Sozialprogramme gestrichen, weil aber viel mehr Geld in das Militär oder den Bau der Grenzmauer gesteckt wird, während gleichzeitig die staatlichen Einnahmen aufgrund von Steuernachlässen vornehmlich für die Reicheren und für die Unternehmen sinken, wird die Staatsverschuldung weiter steigen. Die betrifft aber die kommenden Generationen, was Trump und Co. egal zu sein scheint, sofern nur die Vermögen und Einkommen der oberen Schicht gesichert sind.

Was das Weiße Haus vorexerziert, ahmt das Volk nach und verschuldet sich immer weiter, vielleicht mit der Hoffnung, dass es irgendwann einen Schuldenschnitt geben wird oder die Wirtschaft zusammenkracht. Platzende Blasen sind schon lange in Sicht, auch wenn gerade die amerikanische Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt und Lohnsteigerungen erwartet werden. Aber wachsende Schulden bedeutet auch, dass die Schuldenlast steigt, also weniger Geld zum Ausgeben vorhanden ist.

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