Berlin: Vertrag über Islam-Institut unterschriftsreif


Humboldt Universität zu Berlin © MiG
Die Humboldt-Universität hat den Vertragstext für das geplante Islam-Institut vorgelegt. Jetzt seien die islamischen Religionsgemeinschaften am Zug. Der Vertragsentwurf ist unter den Verbänden umstritten.

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Der Vertrag für das an der Berliner Humboldt-Universität (HU) geplante Islam-Institut ist unterschriftsreif. Laut HU-Präsidentin Sabine Kunst steht vonseiten der Universität der Vertragstext, wie der „Tagesspiegel“ berichtete. Kunst habe betont, dass nun die islamischen Verbände am Zug seien, die im künftigen Beirat vertreten sein sollen. Diese hätten bis 1. April Zeit, sich abschließend zum Vertragstext zu äußern.

Die Universität habe alle Kompromisse angeboten, „die wir anbieten konnten“, sagte Kunst. Dennoch sei der Vertragsentwurf bei den Verbänden „nicht unstrittig“: „Es kommt jetzt zum Schwur, ob es überhaupt weitergeht.“ Ein Knackpunkt sei laut Kunst eine Klausel, die spätere Veränderungen an der Instituts-Konstruktion zulassen würde. Diese Klausel sei für die Universität eine unabdingbare Vorraussetzung. Dabei könne es etwa darum gehen, auch andere Verbände am Institut zu beteiligen.

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1 Comment

  1. Da es an der Uni seit 200 Jahren verschiedene theologische Studien gibt, sollte die Erweiterung theoretisch in unserer Gesellschaft kein Problem sein. Problematisch sollte jedoch der Lehrstoff, der direkt auf dem Koran basiert sein. Wie wir alle wissen predigt dieser dass, was wir bei uns für extremistische Inhalte verstehen. Wie das mit der Finanzierung durch Steuermittel einhergeht und dem Grundgesetz, entzieht sich noch meinem Verständnis. Erklärt diem Universität dieses auch noch?

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