Karlsruhe: Stadträte lehnen Moschee-Neubau ab


Die geplante Moschee steht weiterhin bei Vielen in der Kritik; Symbolbild: Pixabay

Die Debatte um die geplante Ditib-Moschee in Karlsruhe erhält neuen Schwung. Die Stadträte der GfK lehnen den Bau ab, allerdings aus politischen, nicht aus baurechtlichen Gründen.

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GfK lehnt Moschee-Bau ab

„Als Stadträte von Gemeinsam für Karlsruhe stehen wir ohne Zweifel zur freien Religionsausübung, auch anerkennen wir die soziale Arbeit der Moscheen“, so die Stadträte Friedemann Kalmbach und Eduardo Mossuto von Gemeinsam für Karlsruhe (GfK) in einer Stellungnahme. Durch die jüngsten Entwicklungen in der Türkei kämen allerdings Probleme „auf uns zu“, da der Islam keine Trennung von Religion und Staat kenne. „Es ist allgemein bekannt, dass das türkische Religionsministerium die Imame der Ditib bezahlt, mit ihrer Parteibrille auswählt und nach Deutschland entsendet. Dadurch kann Erdogan seine Politik in deutsche Moscheen tragen“, so Kalmbach und Mossuto.

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