Quantencomputer: Sensible Qubits kommunizieren per Lichtstrahl


Intel hat eine Produktionslinie für Spin-Qubits entwickelt, die die vorhandene 300-mm-Wafertechnik nutzt. (Bild: Intel)
Quantenbits in Form sogenannter Spin-Qubits, Grundrecheneinheiten zukünftiger Quantencomputer, können Daten per Mikrowelle austauschen, wie Physiker jetzt gezeigt haben. Parallel hat auch Chip-Riese Intel angekündigt, auf Spin-Qubits zu setzen.

Von Arne Grävemeyer | heise online

In Silizium-Fehlstellen eingebettete Elektronen, beziehungsweise ihr Spin, entpuppen sich mehr und mehr als vielversprechende Grundeinheiten für Quantencomputer. Die sogenannten Spin-Qubits können mit dem elektromagnetischen Feld von Mikrowellen gekoppelt werden. So lassen sich deren hochempfindliche Quantenzustände störungsfrei auslesen und übertragen, wie eine Forschungsgemeinschaft der Princeton University, der Universität Konstanz und des Joint Quantum Institute in Maryland im Versuch jetz in der Fachzeitschrift Nature berichtete (Preprint: A coherent Spin-Photon Interfacein Silicon).

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