Brisanter Bericht enthüllt angebliche Geld-Tricksereien von ARD-Intendanten


Ulrich Wilhelm, Vorsitzender der ARD und Intendant des BR. Sven Hoppe/dpa
Die Gebühren-Kommission KEF, verantwortlich für die Überprüfung des Finanzbedarfs der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, soll in einem aktuellen Bericht schwere Vorwürfe gegen mehrere Intendanten der ARD erheben: Die Funktionäre beließen es demnach nicht dabei, Geld zu verschwenden – sie betrügen offenbar wissentlich die Gebührenzahler.

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In dem bisher unveröffentlichten Bericht, der der „Bild„-Zeitung nach eigenen Aussagen vorliegt, rügt die KEF unter anderem den Intendanten des Bayerischen Rundfunks, Ulrich Wilhelm: Dieser habe für den Neubau eines Medienkomplexes einen Kredit von 200 Millionen Euro aufgenommen – obwohl er nur 160 Millionen Euro benötigt hätte.

In der Sprache der Prüfkommission heißt das laut „Bild“: „Der BR hat sich einen kreditfinanzierten Liquiditätsspielraum ohne erneute Anmeldung und Prüfung durch die Kommission verschafft.“ Aus diesem Grund kürze die Gebühren-Kommission dem Bayerischen Rundfunk den Finanzbedarf um 40 Millionen Euro.

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