Berlinale: Kirchen mit Fokus auf Digitalisierung


Im Rahmen der Berlinale haben Kirchenvertreter die Folgen der Digitalisierung für die Filmbranche in den Fokus gerückt. „Das Kino hat im Zuge der Digitalisierung seine Möglichkeiten, die Bilder zu perfektionieren und für den Zuschauer ein immersives Erlebnis zu schaffen, beträchtlich erweitert“, sagte der Vorsitzende der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, am Sonntag beim traditionellen Ökumenischen Empfang auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin.

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Das Gemeinschaftserlebnis sei im magischen Dunkel des Kinosaals durch nichts zu ersetzen, sagte Fürst. Zudem gebe es in der „Bildindustrie“ die Tendenz zu immer perfekter gestalteten Bildern. Durch die digitale Bearbeitung entferne sich das Bild immer mehr von der Realität. „Die Bilder triumphieren über die Realität“, erklärte der Bischof.

Der Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Johann Hinrich Claussen, würdigte zudem den Film- und Theaterregisseur Andres Veiel als einen der profiliertesten deutschen Vertreter einer politisch engagierten Kunst.

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