IS-Frauen fordern das Recht ein, als „Märtyrerinnen“ sterben zu dürfen


Diese junge Britin ist nach Syrien gekommen, um sich am Dschihad zu beteiligen Screenshot Channel 4. Themenbild.
„Einem [vor]vergangene Woche auf einem mit dem Islamischen Staat affiliierten Social-Media-Kanal veröffentlichten Brief zufolge haben Kämpferinnen des Islamischen Staats ihren Anführer dazu aufgefordert, ihnen im gewaltsamen Jihad die gleichen Rechte als prospektive Märtyrerinnen wie ihren männlichen Kollegen zu geben.

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In dem an den Anführer des Islamischen Staats Abu Bakr al-Baghdadi gerichteten französischsprachigen Brief heißt es, die Frauen in der Terrorgruppe interessierten sich nicht für die gleichen Dinge wie andere Frauen und würden die Muslime, die von den Feinden – den angeblich Ungläubigen, die den Islamischen Staat bekämpfen – getötet wurden, gerne rächen. ‚Kurzum, und ohne uns übermäßig wichtig nehmen zu wollen: Unser Problem besteht darin, dass wir Frauen sind! Aber wir sind nicht wie andere Frauen! Unsere Belange sind anders als die anderer Frauen … Wir wollen über den Schatten unserer Schwerter die Fahne des »Es gibt keinen Gott außer Allah« hissen. Für uns ist der Tod das Leben … und das Leben ist für uns der Jihad!’ heißt es in dem Brief, der am Dienstag von der SITE Intelligence Group übersetzt wurde.

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