Trumps Migrationspolitik stellt Urmythos der USA in Frage


Image: NBCNews/YouTube
Es ist ein amerikanischer Urmythos: Menschen aus aller Welt kommen in die Neue Welt, um etwas Neues zu schaffen. Doch heutzutage sind viele US-Bürger nicht begeistert über die Neuankömmlinge – und zeigen dies auch offen.

Von Konrad Ege | evangelisch.de

Die Tageszeitung „Washington Post“ spottete kürzlich, Präsident Donald Trump versuche mit seiner Einwanderungspolitik die „weiße Mehrheit“ in den Vereinigten Staaten zu sichern. Trump hatte Medienberichten zufolge in einem Treffen mit Senatoren am 11. Januar in Bezug auf Einwanderer aus Haiti, El Salvador und afrikanischen Ländern gefragt, wieso die Menschen aus diesen „Drecksloch-Ländern“ (shithole countries) in die USA kämen. Trump will das nicht genau so gesagt haben.

Tatsächlich ist die Einwanderungsdiskussion in den USA festgefahren. Trump fordert scharfe Maßnahmen gegen „Illegale“ und eine starke Beschränkung legaler Einwanderung. Er hält zudem weiter an seinen Plänen für den Bau einer Mauer zwischen den USA und Mexiko fest. Mitte Februar konnte sich der Kongress zu diesen Punkten und zum Schicksal von bis zu 1,8 Millionen sogenannten Dreamer nicht einigen. Diese „Träumer“ sind junge Menschen, die im Kindesalter ohne Papiere gekommen sind.

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