Der Sand wird knapp


Förderbänder stehen in einer Kiesgrube in Sachsen.Foto: Candy Welz/dpa
Versorgungsengpässe könnten in diesem Jahr die Preise für Bausand in die Höhe treiben, befürchtet die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Betroffen sind mehrere Regionen in Deutschland – darunter auch Berlin.

DER TAGESSPIEGEL

Drohende Lieferengpässe für Sand könnten nach einer Studie das Bauen in Deutschland verteuern. „Deutschland ist reich an Sand“, teilte die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe der Deutschen Presse-Agentur mit. „Dennoch drohen gerade bei wichtigen Baurohstoffen auf dem heimischen Markt aktuell erhebliche Versorgungsengpässe.“

Die Studie nennt dafür mehrere Gründe: Die meisten Sand-, Kies- und Natursteinvorkommen lägen unter Schutzgebieten oder seien überbaut. Wegen steigender Bodenpreise verkauften zudem immer weniger Bauern ihr Ackerland an Kieswerke. Genehmigungsverfahren zögen sich hin und der Baustoffindustrie fehlten Verarbeitungskapazitäten.

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