Theologe Dabrock, als Vorsitzender des Ethikrats, gegen Änderungen bei Abtreibungen


Bild: Deutscher Ethikrat
Der Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock, warnt vor einer weitreichenden Änderung des Abtreibungsrechts. Die derzeit geltende Regelung habe sich „grundsätzlich bewährt“ und „über mehr als 20 Jahre gesellschaftlichen Frieden bei diesem höchst kontroversen Thema gestiftet“, sagte Dabrock der in Chemnitz erscheinenden „Freien Presse“.

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„Jeder, der in dieser hochemotionalen Fragestellung Veränderung will, muss sich darüber klar sein, zu welchen neuen Verwerfungen das führen kann“, betonte er. Zugleich verteidigte der Vorsitzende des Ethikrats das gesetzliche Werbeverbot für Abtreibungen. „Werbung für eine rechtswidrige Tat kann den Eindruck erwecken, sie wäre doch eine normale Option. Aber das sollte sie nicht sein“, sagte Dabrock der Zeitung. Ein Schwangerschaftsabbruch sei „keine normale Option der Familienplanung“. Vor diesem Hintergrund sei die heute geltende Regelung formuliert worden.

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