Markus Söder: „Religiöse und Patrioten nicht zurücklassen“


Screenshot FB
Der designierte bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mahnt die Union zu einem klaren Profil – und gibt der SPD Ratschläge.

Jochen Gaugele, Kerstin Münstermann | NRZ.de

Er hat sich durchgesetzt im Machtkampf der CSU: Bayerns Finanzminister Markus Söder wird in einigen Wochen in die Staatskanzlei umziehen und Horst Seehofer als Ministerpräsident nachfolgen. Schon jetzt befeuert er die Kursdebatte in der Union. Söder vermisst Haltung und Profil – und beklagt zu große Ähnlichkeit mit der SPD.

Die CSU ruft zu einer „konservativen Revolution“ auf. Worauf dürfen sich die Bürger einstellen, Herr Söder?

Markus Söder: Seien wir ehrlich: Die Seelenlage der Deutschen hat sich durch die Zuwanderung seit 2015 verändert – und sie ist noch nicht wieder im Gleichgewicht. Viele Menschen haben die Sorge, dass sich die Grundprägung in ihrem Land verändert. In manchen Stadtteilen der Großstädte fühlen sich die Menschen unsicher. Hier muss man ansetzen: Es braucht verstärkte Sicherheit durch Polizeipräsenz auf den Straßen, aber auch ein Bekenntnis zu unserer Identität. Wir sind ein christlich geprägtes Land und wollen das auch bleiben.

weiterlesen