Kulturstaatsministerin Grütters warnt vor Entchristlichung der Gesellschaft


Monika Grütters (2009). Bild: wikipedia.org/CC BY-SA 3.0 de – Christof Rieken

Monika Grütters hat vor einer Entchristlichung der deutschen Gesellschaft gewarnt. Mit einer strikten religiösen Neutralität lege man die „Axt an ihre Wurzeln“, so die Kulturstaatsminsterin am Freitagabend in Hamburg.

DOMRADIO.DE

„Eine strikte religiöse Neutralität des Staates und eine Privatisierung der Religion fördert nicht Toleranz und Weltoffenheit der Gesellschaft. Im Gegenteil: So legt man die Axt an ihre Wurzeln“, sagte CDU-Politikerin Grütters am Freitagabend in der Hamburger Petrikirche.

Christentum präge Kultur der Verständigung

Grütters verwies auf ein Dilemma bei der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Religion: „Wo sie im öffentlichen Leben Präsenz zeigt, gelten Weltoffenheit und Toleranz häufig als gefährdet. Wo sie aber aus dem öffentlichen Leben verschwindet, ertönt das Klagelied vom Untergang des Abendlandes.“

Sie plädierte für eine Gesellschaft, die sich zu ihren christlichen Wurzeln und ihrer Identität bekennt. Gerade dadurch könne man dem Fremden Raum geben, ohne sich bedroht zu fühlen: „Unsere vom Christentum geprägte Geschichte, trägt und prägt auch unsere Kultur der Verständigung.“

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